Frauen IIm Derby stehen beide Teams unter Druck

Das nächste Derby in der Bezirksoberliga Melsungen/Fulda der Frauen zwischen dem TV Hersfeld II und der HSG Werra WHO steigt Sonntag in der Geistalhalle. Im Hinspiel musste sich die WHO knapp geschlagen geben.

Voller Fokus auf das Derby! Sabrina Knaut ist eine der Spielerinnen, auf die Hersfeld besonders achten will. Foto: Friedhelm Eyert.
Voller Fokus auf das Derby! Sabrina Knaut ist eine der Spielerinnen, auf die Hersfeld besonders achten will. Foto: Friedhelm Eyert.

TV Hersfeld II - HSG Werra WHO (Sonntag, 16:00 Uhr, Hinspiel: 30:26). Beide Vereine sind nicht gut in das neue Jahr gestartet und wollen sich natürlich rehabilitieren. Vor allem die Gäste brauchen Punkte, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. "Wir müssen wieder zu unserer Stärke aus dem letzten Spiele im Jahr 2024 zurückfinden. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Neuhof müssen wir ein anderes Bild mit Kampfgeist und Wille zeigen", sagt WHO-Trainer Florian Strümpf, dessen Team, obwohl personell geschwächt, punkten will. "Wir müssen über Ballgewinne einfache Tore im Angriff erarbeiten. Außerdem ist das Rückzugsverhalten wichtig, da der das junge TVH-Team ein hohes Tempo spielt." Die Turnerinnen möchten natürlich den Sieg aus der Hinrunde wiederholen. "Wir müssen uns erstmal auf uns selber konzentrieren. Dabei gilt es vor allem, dass unsere Angriffsleistung besser wird und wir unsere Chancen sicher verwerten", sagt TVH-Trainerin Ute Berz. Ihr Team muss eine stabile Abwehr stellen und wird dabei versuchen, die Wege der erfahrenen WHO-Spielerinnen Deringer, Malsch und Knaut einzuengen. "Außerdem müssen die Spielerinnen wieder ihr Tempospiel aufziehen. Sollte uns das gelingen, können wir beide Punkte holen", ergänzt sie.

Quelle: Hersfelder Zeitung vom 24.01.2025 (pf)